Duo Gromes-Riem meets Arcis Saxophon Quartett:

 

 

The french-american connection

 

C. Saint-Saens: Cellokonzert in a-Moll
(Saxophonquartett und Cello)

G. Gershwin: Rhapsody in blue
(Saxophonquartett und Klavier)

Pause

F. Poulenc: Trio op. 43
(Klavier, Cello und Sopransaxophon)

G. Gershwin:An American in Paris – Suite
(Quartett und Duo)

M. Ravel: Rapsodie espagnole
(Quartett und Duo)

 

„Ich kann dir nichts mehr beibringen.“ - George Gershwin, die schillernde Figur der amerikanischen Musikwelt, muss sich wohl sehr geschmeichelt gefühlt haben, als Nadia Boulanger sein Unterrichtsgesuch mit diesen Worten ablehnte. 

Boulanger war die wichtigste Kompositionslehrerin des 20. Jahrhunderts, in ihrem Wohnzimmer, der „Boulangerie “, gingen alle wichtigen Komponisten dieser Zeit ein und aus und sie war als Leiterin des Conservatoire Américain in Paris das Bindeglied der „french-american connection“ – der alten europäischen Musiktradition und der damals ganz neuen amerikanischen Ästhetik.

 

Jene „french-american connection“ ist die Grundlage dieses außergewöhnlichen Konzertprogramms:

Zu Beginn steht Saint-Saens’ virtuoses und mitreissendes Cellokonzert, das noch tief in der Romantik verwurzelt ist. Auf die Suche nach neuen Klangwelten begibt sich Ravel in seiner Rapsodie Espagnole und schreibt ein Werk voller Kontraste – von folkloristischen Tänzen bis hin zu tiefen Abgründen. Den Gegenpart zu diesem impressionistischen Feuerwerk bildet Poulencs Trio, der als Mitglied der „Groupe des Six“ klare Formen und Einfachheit bevorzugte und mit Ironie der tiefschürfenden Musik der Romantik begegnete.

Und nun kommt Gershwin nach Paris und bringt das Unerhörte: die flirrenden Sounds der New Yorker Clubs verbinden sich mit dem Pariser Großstadt-Charme, die amerikanische Jazzmusik verschmilzt mit den großen spätromantischen Orchesterklängen.

 

Doch weit gefehlt, wer denkt, dass es für diesen Rausch an Klangarben ein 100-Mann-Orchester braucht! Das Duo Gromes-Riem und das Arcis Saxophon Quartett bringen in den unterschiedlichsten Kombinationen vom Trio bis zum Sextett diese Musik in den feinsten Nuancen kammermusikalischer Subtilität bis hin zur schwelgenden Klangfülle eines Symphonieorchesters zu Gehör.

 


 

 oder

 

Programm zum Bernstein – Jubiläum 2018

 

C. Saint-Saens: Cellokonzert in a-Moll
(Saxophonquartett und Cello)

M. Ravel: Rapsodie espagnole
  (Quartett und Duo)

Pause 

L. Bernstein: Candide Overture
 (Quartett und Duo)

      L. Bernstein: 3 Meditations from Mass
   (Cello und Klavier)

  L. Bernstein: Suite über West – Side Story
     (Saxophonquartett)

  G. Gershwin: Rhapsody in blue
  (Quartett und Duo)